Account
Ein Account ist ein personalisierter Zugang zu einem digitalen Dienst, abgesichert durch Anmelde-Daten — typischerweise eine Kombination aus Benutzername oder E-Mail-Adresse und Passwort. Im Webdesign-Kontext begegnet man Accounts in drei Funktions-Bereichen: Hosting-Backends, Content-Management-Systeme und Kunden-Portale auf der eigenen Webseite.
Hosting- und CMS-Accounts
Jeder Auftraggeber hat in der Regel mindestens drei Accounts pro Mandat: Domain-Registrar (z.B. Hostinger, IONOS), Hosting-Anbieter und CMS-Backend. Wichtigste Webdesign-Praxis: Accounts gehören dem Auftraggeber, nicht der Agentur. Die Agentur bekommt zur Pflege Mit-Zugriffe — auf Wunsch widerrufbar. Das verhindert Abhängigkeits-Konflikte beim Agentur-Wechsel.
User-Accounts auf der eigenen Webseite
Manche Mittelstands-Webseiten brauchen geschützte Bereiche: Kunden-Portale, Mitglieder-Logins, B2B-Bestell-Systeme. Hier wird der Account zum eigenen Feature der Site. Standard-Anforderungen: sichere Passwort-Speicherung mit modernen Hash-Algorithmen (Argon2 oder Bcrypt), Zwei-Faktor-Authentifizierung als Option, klare Lösch-Funktion (DSGVO-Pflicht).
DSGVO-Pflichten
Jeder Account auf einer deutschen Webseite unterliegt der DSGVO: Zweck-Bindung der gespeicherten Daten, Recht auf Auskunft, Recht auf Löschung, Datensparsamkeit. In der Praxis heißt das: niemals mehr Felder im Anmelde-Formular abfragen als für den Zweck nötig — der freiwillige „Beruf"-Eintrag bei einem Newsletter-Login ist DSGVO-rechtlich problematisch.
Verwandte Begriffe: Accessibility, Alt-Attribut.