Dienstleistungen · Übersicht
Leistungsspektrum einer Webdesign-Agentur
Eine kleine Webdesign-Agentur im Rheinland deckt typischerweise sieben Disziplinen ab — vom ersten Konzept-Workshop bis zum jahrelangen Pflege-Vertrag. Diese Übersicht beschreibt, was hinter jeder Disziplin steckt, ohne Marketing-Glanz, sondern aus der Aufwands-Realität langjähriger Mandate.
1. Konzept und Informationsarchitektur
Bevor eine Zeile HTML geschrieben wird, klärt das Konzept drei Fragen: Wer kommt warum auf die Seite? Welche Aktion soll die Seite auslösen? Welche Inhalte braucht sie dafür? Aus diesen drei Fragen entsteht eine Sitemap, eine Wireframe-Skizze und ein erstes Inhalts-Gerüst.
2. Gestaltung
Webdesign-Gestaltung ist heute eine andere Disziplin als 2005: weniger Photoshop-Mockups, mehr Komponenten-Bibliotheken in Figma. Ein typisches Mittelstands-Projekt hat zehn bis zwanzig Komponenten — Header, Hero, Card-Grid, Formular, Footer und Variationen davon — und vier bis sechs Page-Templates, die diese Komponenten kombinieren.
3. Umsetzung
Die Umsetzung übersetzt das Design in HTML, CSS und JavaScript, eingebettet ins gewählte CMS. Wichtigste Disziplin hier: Performance-Bewusstsein — Bilder optimieren, JavaScript schlank halten, kein unnötiges Framework-Bloat. Eine gut umgesetzte Mittelstands-Site lädt in unter einer Sekunde, auch auf Mobile.
4. CMS-Konfiguration
Das CMS wird nach den Pflegestunden des Mandanten konfiguriert: Custom Fields, Rechte-Rollen, Workflow-Regeln. Eine Praxis-Inhaberin, die nur News pflegt, braucht eine andere Backend-UI als ein Marketing-Team mit fünf Redakteuren.
5. Hosting
Hosting ist heute oft Commodity: ein Managed-Hosting-Anbieter wie Hetzner Cloud oder Hostinger liefert für 5–20 Euro pro Monat eine ausreichende Infrastruktur für eine Mittelstands-Site. Wichtig sind tägliche Backups, ein gutes Monitoring und HTTPS-Standard. Selbst-Hosting auf Root-Servern lohnt sich nur bei sehr großen Mandaten.
6. Suchmaschinen-Sichtbarkeit
SEO-Grundlagen werden heute beim Webdesign mitgedacht — saubere URL-Struktur, sprechende Headlines, Schema.org-Markup, Sitemap. Die laufende SEO-Optimierung mit Keyword-Recherche und Content-Aufbau ist eine eigene Disziplin und gehört zu einer SEO-Agentur, nicht zum Webdesigner.
7. Pflege und Weiterentwicklung
Eine Webseite ist nie „fertig". Die laufende Pflege umfasst CMS-Updates, Sicherheits-Patches, Plugin-Pflege, Backup-Kontrolle, kleine Inhalts-Korrekturen und periodische Performance-Audits. Bei langjährigen Mandaten ist diese Pflege-Phase der größte Aufwands-Block — und der wichtigste für die Site-Stabilität.